SÜDAFRIKA

MEINE REISE

Meine Reisedaten:

06. April – 20. April 2018

Gereiste km:

Flug Swakopmund – Kapstadt: 1738 km
Kapstadt -> 87 km Riebeek Kasteel -> 91 km Somerset West -> 395 km Outdtshoorn -> 421 km Kapstadt -> 1603 km Durban -> 569 km Johannesburg -> 461 Rooiboklaagte-> 461 km Johannesburg
Flug Johannesburg – Berlin: 8.871,44 km
Gesamt: 14.236,44 km

Ausgaben:

Flug: 326,94 € / 391,21 $
Reisekosten für 14 Tage: 1378,25 € / 1694,22 $
Visum: Als Europäerin bestand für mich keine Visumpflicht

Über Südafrika:

Hauptstadt: Pretoria (Regierung) / Bloemfontein (Oberstes Berufungsgericht) / Kapstadt (Parlament)
Einwohner: 57.398.421
Währung: South African Rand

AUSGABEN

MEINE HOTELS

Tipps für Riebeek Kasteel:

In dieser verschlafenen aber schönen Kleinstadt im Swartland, wo einige der besten Weine Südafrikas angebaut werden, gibt es viele sympathische Pensionen und eine Handvoll netter kleiner Restaurants zur Auswahl. Ich habe in einem Privathaushalt übernachtet und gegessen, auf dieser Website findet Ihr aber gute Tipps für Unterkünfte und Essgelegenheiten vor Ort.

Ort

Riebeek Kasteel

Ein Wein-Tipp für Riebeek Kasteel:

Das Weingut von Ryan und Samantha Mostert, zwei jungen und sympathischen Winzern, kann ich nur empfehlen. Mehr hier: www.silwervis.com

Ein Weintipp und eine gute Tat in Somerset West

Carmen Stevens ist nicht nur eine erfolgreiche Weinproduzentin, sie unterstützt auch Kinder in neun Kapstadter Schulen mit einem Schulspeisungsprogramm. Viele kommen morgens mit leeren Mägen in die Schule. „Essen darf kein Privileg sein“, sagte Carmen zu mir. Damit die Kinder sich aufs Lernen konzentrieren können, hat sie genügend Spenden gesammelt, um 6541 Schüler zwei Jahre lang mit Frühstück und Mittagessen zu versorgen; dies gelang ihr mit Hilfe der Plattform „Naked Wines“, auf der ihre Weine angeboten und verkauft werden. Und natürlich läuft die Aktion weiter. Ich habe mit Carmen Stevens gekocht. Mehr über ihre persönliche Lebensgeschichte und die Hürden, die sie zu überwinden hatte, von der Kindheit in einer der schwierigsten Gegenden von Kapstadt bis hin zu ihrem Aufstieg als eine der wichtigsten Weinproduzentinnen Südafrikas, erfahrt Ihr dann im Kochbuch „Eating with Africa“

Weine von Carmen Stevens https://www.nakedwines.com/producers/carmen-stevens

Swartberg Country Manor

Hier wacht man morgens am Fuß der Swartberge auf. Die Zimmer sind einladend und sauber. Das Manor bietet sowohl kleine Cottages zur Miete als auch eine Auswahl an Zimmern im Haupthaus an. Es gibt einen Pool, an dem man ausspannen kann, wenn die Temperaturen stimmen. Ich war im Winter dort, als es ziemlich kühl war… das Frühstück ist herzhaft und bietet eine große Auswahl.

Abends wird ein Drei-Gänge-Menü mit typischen südafrikanischen Aromen angeboten, aus frischen, lokalen Zutaten zubereitet und zu einem vernünftigen Preis. Die Speisekarte enthält viel Fleisch, es gibt aber auch Angebote für Vegetarier. Jeder Bissen wird durch tolle afrikanische Weine abgerundet. Die Angestellten sind sehr nett und hilfsbereit und sehr bemüht, ihren Gästen den bestmöglichen Aufenthalt zu bereiten. Die Gegend eignet sich perfekt für Outdoor-Aktivitäten, etwa den Besuch nahegelegener Straußenfarmen, auch ein Schwimmloch mit Wasserfall gibt es ganz in der Nähe. Mountainbike-Fahren, Wandern oder Sterne Gucken sind weitere Optionen. Für die Anreise benötigt man ein Auto, die nächste Stadt, Outdtshoorn, ist 40 km entfernt. Ich habe meinen Aufenthalt hier sehr genossen. Vielen Dank fürs Sponsoring!

Doppelzimmer: 128,50 € / 153,80 $, inkl. Frühstück
Einzelzimmer: 77,64 € / 92,90 $, inkl. Frühstück

Ort

Outdtshoorn

Meine Bewertung

5 von 5 Sterne

Moroc-Karoo Country Guesthouse

Eine süße kleine Pension mit individuell eingerichteten Zimmern, die außerdem geräumig sind. Die Besitzer leben ebenfalls hier, wer mag kann von ihrer Terrasse aus die Bergsicht genießen. Das Frühstück wird extra berechnet. Leider war meine Abreise schon vor dem Frühstück, weshalb ich es nicht probieren konnte, ich denke aber, dass es ebenfalls sehr gut ist. Die Eigentümer sind sehr freundlich und hilfsbereit und geben einem das Gefühl, zu Hause zu sein. Die Pension liegt direkt neben dem Swartberg Country Manor (und damit ebenfalls 40 km außerhalb von Outdtshoorn), zum Abendessen kann man wahlweise ins Restaurant nebenan gehen oder mit den Gastgebern essen. Mein Aufenthalt war kurz, hat mir aber sehr gut gefallen! 

Doppelzimmer: 60,00 € / 71,80 $
Einzelzimmer: 43,50 € / 52,00 $

Ort

Outdtshoorn

Meine Bewertung

5 von 5 Sterne

Tipps für Unternehmungen in der Kleinen Karoo rund um Oudtshoorn:

Der Teil der Kleinen Karoo, in dem heute die Gemeinden Oudtshoorn und Kannaland liegen, gehört seit Jahrhunderten zum Territorium der Khoi. Bucht am besten einen Reiseführer oder nehmt an einer Tour durch Oudtshoorn und Umgebung teil. Hierbei könnt Ihr auch sehen, wie die Khoi heute leben. Außerdem kann man Straußenfarmen besuchen, Canyons durchqueren, die bergige Wüstenlandschaft erkunden oder nachts Sterne gucken. Wer Lust auf eine individuell zugeschnittene Safari der anderen Art hat, ist hier richtig: http://www.elelaafrica.com

The Backpackers

Ich empfehle diese Herberge, weil man hier zu fairen Preisen sowohl im Schlafsaal als auch in netten Einzel- oder Doppelzimmern übernachten kann. Es gibt eine Küche, in der man, wenn man möchte, sein eigenes Essen kochen kann, einen Pool, das Frühstück ist üppig und abends lernt man an der Bar neue Leute kennen. Außerdem ist man hier im Herzen des hippen Viertels von Downtown Kapstadt, genau zwischen Tamboerskloof, Gardens und Bo-Kaap. Hier gibt es jede Menge guter Restaurants und Bars, die man zu Fuß erreichen kann, ebenso ein Shopping Center. Und der Lion’s Head ist nur eine kurze Uber-Fahrt entfernt. Parkplätze sind vorhanden. Ich habe hier jetzt zwei Mal übernachtet und beide Male war‘s gut.

Bett im Schlafsaal: 14,00 € / 16,80 $, inkl. Frühstück
Einzelzimmer ab: 36,00 € / 43,20 €, inkl. Frühstück

Ort

Kapstadt

Meine Bewertung

4 von 5 Sterne

Panorama Chalets and Rest Camp

In Graskop legte ich für eine Nacht einen Zwischenstopp ein, weil ich die Aussicht sehen wollte, die hier atemberauend sein soll. Leider war es an diesem Tag so nebelig, dass die Sichtweite kaum drei Meter betrug. Die kleinen Chalets sind schlicht und verfügen über eigene Küchen und alles was man braucht. Die Gegend ist kühl, aber auch sehr schön. In der kleinen Stadt gibt es einige gute Restaurants, wo man zum Frühstück Pancakes serviert bekommt, außerdem lokale sowie europäische Speisen.

Panorama Chalets bietet ebenfalls ein Frühstück à la Carte.

Chalets ab: 55,00 € / 66,00 $, Selbstverpflegung
Großes Familienchalet ab: 120,00 € / 144,00 $, Selbstverpflegung
Campingplatz ab: 10,00 € / 12,00 $, Selbstverpflegung

Ort

Graskop

Meine Bewertung

3,5 von 5 Sterne

Ukuthula Cottages – Luxury ‘Bed in the Bush’

Nette Apartments/Chalets für Selbstversorger in der Nähe des Kruger National Park Kampersrus. Ich selbst habe dort nicht übernachtet, es wurde mir aber wärmstens empfohlen….

Food Safari

Wer Lust auf eine kulinarische Safari und die südafrikanische Regenbogenküche hat und außerdem die „Big Five”  sehen will, ist bei Elela Africa genau richtig. Früh morgens geht‘s auf Spurensuche nach Leoparden, Löwen und Elefanten, abends auf den lokalen Märkten nach einheimischen Gewürze und Zutaten. Zurück in der Lodge kocht Ihr mit einem Gourmetkoch landestypische Köstlichkeiten, die zusammen mit den besten südafrikanischen Weinen am afrikanischen Lagerfeuer genossen werden.

Ort

Hoedspruit

Acornhoek / Rooiboklaagte

Ihr könnt nach Hoedspruit fliegen, wo es jede Menge Hotels, Restaurants und Geschäfte gibt. Die ganze Stadt fühlt sich sehr wohlhabend und sicher an.

Wenn Ihr nach etwas Authentischerem sucht, dann fahrt weiter nach Acornhoek. Dort könnt Ihr durch Märkte stöbern und lernt ein anderes Südafrika kennen.

Ich habe bei einer Familie in einer Kleinstadt namens Rooiboklaagte übernachtet. Dort habe ich auch erfahren, was ein „Hope Garden“ ist. Die Einheimischen lernen hier, wie sie mit wenig Aufwand und großem Ertrag ihr eigenes Essen anbauen können. Das Projekt schließt die gesamte Gemeinde ein, inklusive Schulen. Viele Menschen, darunter auch meine Gastgeber, haben ihre eigenen Permakultur-„Hope Gardens“. Es lohnt sich definitiv, sich das anzuschauen. Wenn Ihr mehr über das Projekt erfahren wollt und auch darüber, wie Permakulturen das Leben in dieser ärmeren südafrikanischen Region verbessern, setzt Euch mit Trygive Nxumalo in Verbindung, der mit „ A Spring of Hope“ zusammenarbeitet. Mehr auf der Website.

Ort

Acornhoek / Rooiboklaagte

Linden Guesthouse

Für meine letzte Übernachtung buchte ich ein Zimmer in einer Pension, die leider etwas außerhalb des Zentrums liegt. In einer Wohngegend namens Linden, mit vielen großen Häusern und großen Toren. Das Zimmer war immerhin schön, sauber und nicht zu teuer. Die Angestellten waren sehr nett und ließen mich den Tag bis zu meinem Abflug am Abend dort überbrücken. In der Nähe gibt es ein Shopping Center, in dem man etwas zu Essen kaufen kann. Super Frühstück gibt es bei „The Whippet“ auf der 7th Street und 4th Avenue, nur einige Straßen weiter. Auf der 7th Street gibt es noch mehr Restaurants und Geschäfte aller Art für den Tag und für die Nacht.

Einzelzimmer: 33,00 € / 39,00 $, Selbstverpflegung
Doppelzimmer: 47,00 € / 56,00 $, Selbstverpflegung
Dreibettzimmer: 60.00 / 71,00 $, Selbstverpflegung

Ort

Johannesburg

Meine Bewertung

3,5 von 5 Sterne

Tipp: Frühstück und Mittagessen in Johannesburg

The Whippet: Hier gibt es unglaublich guten Kaffee und auf dem Menü eine Mischung aus sehr gesunden Speisen und köstlichen Kalorienbomben. Alle Gerichte werden aus frischen Zutaten und mit viel Sorgfalt zubereitet. Ein hipper Ort, aber die Atmosphäre ist freundlich und der Vibe gut. Super für Frühstück, Mittagessen oder Kaffee und Kuchen. Gegen 17 Uhr ist Feierabend.

Ort

Johannesburg

*Bitte beachtet, dass es bei den Preisen zu leichten Abweichungen kommen kann. Für nähere Informationen kontaktiert bitte die Hotels/Lodges direkt.

Menü