NAMIBIA

MEINE REISE

Meine Reisedaten:

20. März – 06. April 2018

Zurückgelegte Km:

Flug Berlin – Windhoek: 8359 Km
Windhoek -> 208 Km Omaruru -> 51 Km Omandumba Bush Camp -> 51 Km Omaruru -> 239 Km Okakarara -> 522 Km Ondangwa -> 34 Km Ongula Village -> 34 Ondangwa-> 132 Km Tsandi-> 152 Km Opuwo -> 60 Km Oruhona -> 60 Km Opuwo -> 259 Km Ondangwa -> 799 Walvis Bay
Flug Walvis Bay – Kapstadt: 1832 Km

Fotos: 6455

Ausgaben:

Flug: 640,38 € / 782,76 $
Reisekosten für 14 Tage: 1248,57 € / 1533,12 $
Visum: Als Europäerin bestand für mich keine Visumpflicht

Über Namibia:

Hauptstadt: Windhoek
Einwohner: 2.324.388
Währung: Namibia-Dollar

AUSGABEN

MEINE HOTELS

Immanuel Lodge

Hier trefft Ihr einen der besten Köche Namibias. Außerdem ist die Anlage wunderschön. Der perfekte Ort, um seine Reise zu beginnen oder ausklingen zu lassen. Die Besitzer Sabine und Stefan, ein Einwandererpärchen aus Deutschland, sind mit Herzblut bei der Sache. Sie scheuen keine Mühen, wenn es darum geht, ihre Gäste zu versorgen. Das Abendessen besteht aus einem Vier-Gänge-Menü zu ca. 21,00 € / 25,00 $ und wird auf jeden Fall Steak enthalten – das Fleisch in Namibia ist grundsätzlich sehr gut und bio. Stefan, der Eigentümer, steht selbst in der Küche und bereitet mit viel Liebe die Gerichte zu.
Die Zimmer sind einfach, aber sauber, man fühlt sich hier wie zu Hause. Auf dem Grundstück gibt es Springbock, Schwarzfersenantilopen und Strauße, außerdem macht man Bekanntschaft mit einer Schildkröte. Einen schönen Pool zum Relaxen gibt es ebenfalls.
Die Unterkunft eignet sich perfekt für Familien und Paare. Alleinreisende können sich hier draußen dagegen etwas einsam fühlen…
Der einzige kleine Nachteil ist, dass die Unterkunft 50 Kilometer außerhalb von Windhoek liegt. Ein Pick-Up vom Flughafen oder zurück lässt sich aber organisieren. Ohne Auto kommt man während seines Aufenthalts nicht raus, in dem Fall heißt es da bleiben und Ausspannen… Vielen Dank fürs Sponsoring!

Preis je Doppelzimmer und Nacht: 49,00 € / 60,00 $ pro Person, inkl. Frühstück
Einzelnutzung je Nacht: 54,00 € / 66,00 $, inkl. Frühstück
Transfer: Kann vor der Ankunft / Abfahrt organisiert werden

Ort

Windhoek

Meine Bewertung

5 von 5 Sternen

Essen Gehen in Windhoek:

Urban Camp
Dieses Restaurant liegt auf einem Campingplatz. Viele junge Leute, Selbstbedienung, europäische, aber auch einheimische Gerichte, plus vegetarische Speisen, die man in Namibia nicht immer ohne Weiteres findet. Außerdem gibt es einen Pool und Musik. Ein angenehmer Ort um zu Chillen, sehr erschwinglich. Auch gut für Übernachtungen.
http://urbancamp.net

Xwama
(heißt so viel wie „entzünden“)
Traditionelle Gerichte aus dem Norden
Hier gibt es „Marathon Chicken” von wildem Huhn, das entsprechend zäh ist. Der Spinat ist sandig, weil er sein Aroma verliert, wenn er zu lange gewaschen wird. Auch Mopane-Würmer kann man hier bestellen. Das Restaurant ist traditionell eingerichtet und das Erlebnis wert. Eher für den Abend geeignet und etwas weiter vom Zentrum entfernt.
http://www.xwama.com

Pepata
Auch in diesem Restaurant werden traditionelle Gerichte aus dem Norden serviert. Die Einrichtung ist nicht ganz so gemütlich wie im Xwama, dafür ist das Restaurant zentraler gelegen, wird von mehr Einheimischen besucht und ist auch etwas günstiger.
http://pepatarestaurant.com

The Stellenbosch Wine Bar
Guter Tipp für Burger, Steaks, Salate und guten Wein.
http://www.thestellenboschwinebar.com/

Omandumba Bush Camp

 

Zwei Deutschnamibier, Deike und Harald, betreiben diese familiengeführte Farm. Deike ist ihren Gästen gegenüber sehr aufgeschlossen und wird nicht müde, ihnen – genuin interessierte – Fragen zu stellen. Ihr Mann Harald ist ein echter deutscher Cowboy, zusammen ein tolles, lustiges und authentisches Gastgeberpaar, von dem man viel über die Region erfahren kann, wenn man nachfragt. Die nächste Stadt ist 50 Kilometer entfernt, man ist also von Natur pur umgeben, inklusive dem Erongogebirge. Abgeschlossen wird hier nichts, nicht einmal das eigene Zelt. Da es rundherum nur Natur gibt, ist das aber auch kein Problem, es ist alles absolut sicher. Übernachtet wird in einem gemütlichen Zelt mit angeschlossenem Badezimmer, in dem es warmes Wasser gibt. Das Zelt ist nicht sehr groß, das macht aber nichts, weil man ohnehin kaum Zeit darin verbringt. Am Morgen wacht man zu spektakulären Sonnenaufgängen auf, denen man vom Bett aus zusehen kann. Und beim morgendlichen Laufen sieht man im Sand nichts als Tierspuren und Fährten. Ab 8 Uhr wird das Frühstück serviert, das man gemeinsam mit den anderen Gästen an einem großen Tisch isst, dasselbe gilt fürs Mittag- und Abendessen, je nachdem, ob man Voll- oder Halbpension gebucht hat. Einstellen sollte man sich auf viel Fleisch und Wild. Eine Speisekarte gibt es nicht – ein kleines Minus – gegessen wird, was der Koch serviert. Für Vegetarier, und mehr noch Veganer, kann das etwas schwierig werden… Die Betreiber haben früher ihr Wild selbst erlegt, im Moment gönnen sie der örtlichen Fauna eine Pause. Nachts sitzt man mit den anderen Gästen am Lagerfeuer und quatscht. Und man sieht hier jede Menge wilde Tiere – atemberaubend! Tagsüber kann man Wandertouren ins Erongogebirge unternehmen oder im wenige Kilometer entfernten „Live Museum“ die San besuchen, die Angehörigen der Ethnie erklären und zeigen hier, wie sie traditionell leben.

Diese Unterkunft ist perfekt, um einige Tage auszuspannen, die Natur zu genießen und durchzuatmen. Es gibt W-Lan, aber keinen Telefonempfang.
Das Bush Camp liegt 50 Kilometer außerhalb von Omaruru. Wer kein Auto hat, muss sich einen Pick-Up organisieren, was nicht immer möglich ist, oder ein Taxi nehmen.
Man kann hier auch im eigenen Zelt campen. Wer nicht auf Zelte steht, kann in der einige Kilometer entfernten Guest Farm ein hübsches Zimmer buchen. Es werden sowohl Voll- als auch Halbpension angeboten.
Ich fand die Farm toll und empfehle sie Familien, Paaren und Alleinreisenden gleichermaßen. Für meinen Aufenthalt mit Vollpension musste ich nur den halben Preis bezahlen – vielen, vielen Dank!

Bushcamp oder Guest Farm je Nacht: 76,00 € / 94,00 $ je Erwachsenen, Vollpension
Bushcamp oder Guest Farm je Nacht: 38,00 € / 47,00 $ je Kind, Vollpension
Bushcamp oder Guest Farm je Nacht: 69,00 € / 85,00 $ je Erwachsenen, Halbpension
Bushcamp oder Guest Farm je Nacht: 34,00 € / 85,00 $ je Kind, Halbpension

Ort

Omaruru

Meine Bewertung

4 von 5 Sternen

Steps for Children Guesthouse

Steps for Children ist eine Charity-Organisation, die sich in der örtlichen Community mit Bildungsangeboten engagiert. Einige Häuser weiter betreibt sie das Guest House, in dem ich übernachtet habe. Die Zimmer sind schlicht gehalten, aber sauber und verfügen über eigene Bäder. Man verpflegt sich selbst, gekocht wird in der Gemeinschaftsküche. In den Supermärkten von Okakarara findet man nicht unbedingt hochwertige Nahrungsmittel, ich hatte Mühe, an gutes Obst und Gemüse zu kommen, deshalb empfehle ich, sich vor der Anreise in einer größeren Stadt in einem Spar-Supermarkt einzudecken. Wer ohne Auto unterwegs ist, kann sich ein Taxi zum Supermarkt von Okakarara nehmen, es kostet nur 10 N$, ungefähr 0,70 € / 0,80 $. Während meines Aufenthalts wurde ich von sehr netten ehrenamtlichen Mitarbeitern empfangen, die mir mein Zimmer zeigten und ebenfalls auf dem Grundstück lebten. Allerdings musste ich mich selbst um mein Handtuch, meinen W-Lan-Zugang und alles andere kümmern, viel Unterstützung gab es nicht. Die Unterkunft eignet sich gut für die Durchreise. Man sieht hier viele Herero. In der Stadt gibt es kaum Ausländer, entsprechend authentisch ist das Erlebnis. Luxus sollte man nicht erwarten.

Doppelzimmer mit Bad je Nacht: 31,00 € / 38,00 $
Einzelzimmer mit Bad je Nacht: 19,00 € / 23,00 $
Stadtführung pro Person: 10,26 € / 12,58 €

Ort

Okaharara

Meine Bewertung

3 von 5 Sternen

Ongula Village Homestead Lodge

Direkt neben einem voll bewirtschafteten „Homestead“ liegen diese vier luxuriösen Rondawels (Rundhütten im afrikanischen Stil), die bis zu acht Gästen Exklusivität und das Gefühl, zu Hause zu sein vermitteln. Wer hier übernachtet, bekommt kleine Arbeiten zugeteilt, wird mit lokalen Speisen und Getränken verwöhnt und kann sich im örtlichen Kunsthandwerk versuchen.
„Homesteads“ sind bewirtschaftete Anwesen, auf denen typischerweise Großfamilien leben. Was im Westen als „Haus“ erachtet wird, entspricht hier dem gesamten Grundstück, die einzelnen Hütten dienen als „Zimmer“.
Wer nach etwas Authentischem, aber Sympathischen sucht, ist hier genau richtig! Das Anwesen liegt auf dem Land, etwa 34 Kilometer außerhalb von Ondangwa.
Zum Frühstück, Mittag- und Abendessen gibt es traditionelle Gerichte, oft mit moderner Note. Es gibt frisch gebackenes Brot und leckere Überraschungen – ausschließlich in Vollpension! Man isst „Marathon Chicken“ und Mahangu und sieht den Köchen bei der Arbeit zu. So weit möglich, werden die verwendeten Lebensmittel auf dem Anwesen und im Garten hinter der Küchenhütte angebaut.
Die Mitarbeiter sind sehr nett und darauf bedacht, dass es den Besuchern gut geht, kümmern sich herzlich und geben einem das Gefühl, der einzige Gast zu sein – was durchaus der Fall sein kann. Dies ist keine Touristenfalle, sondern ein toller Ort, um Sonnenuntergänge zu bewundern, ein echtes Gefühl für Namibia zu bekommen und für das Leben und Essen der Aawambo.
Die Zimmer sind einfach, aber einladend, der Wasserdruck in der Dusche ist etwas niedrig, das ist aber nur ein kleiner Minuspunkt. Wer nach Namibia reist, sollte es nicht verpassen, die Ongula zu besuchen! Ich bekam hier einen großen Rabatt, Essen inklusive – vielen herzlichen Dank dafür!

Doppelzimmer mit Bad je Nacht: 82,65 € / 101,13 $ pro Person, Vollpension
Info: Für Reisende ohne Auto kann ein Pick-Up organisiert werden

Ort

Ondangwa

Meine Bewertung

5 von 5 Sternen

Ohakane Guesthouse

Nichts Schickes, kann man aber machen. Opuwo ist eine ziemlich arme Kleinstadt und wirkt etwas zwielichtig, Touristen gibt es hier, weil die Himba und die Herero ganz in der Nähe leben und geführte Touren durch deren Dörfer angeboten werden. An der Rezeption half man mir sofort, einen Reiseführer für den nächsten Tag zu organisieren, wofür ich sehr dankbar war! Das Guesthouse ist sauber, leider hatte meine Toilette ein Leck. Daraufhin bekam ich ein anderes Zimmer. Es gibt einen kleinen Pool, Klimaanlage und nachts steht ein Wachmann vor dem Eingang. Dafür gibt es kein Restaurant im Guesthouse und das Angebot an gutem Essen in der Nachbarschaft ist überschaubar.

Doppelzimmer mit Bad je Nacht: 34,00 € / 41,80 € pro Person, inkl. Frühstück

Eine schickere Alternative, in der man relaxen und auch essen kann, ist die – allerdings teure – „Opuwo Country Lodge“.
http://www.opuwolodge.com

Ort

Opuwo

Meine Bewertung

2.5 von 5 Sternen

The Delight Swakopmund

The Delight ist ein zentral gelegenes Designhotel mit Blick fürs Detail. Das Hotel ist mit dem deutschen „Motel-One“ vergleichbar, dabei aber wesentlich ansprechender und auch persönlicher. Es ist verhältnismäßig groß, trotzdem sind die Angestellten freundlich und kümmern sich um alle Belange der Gäste. Das Frühstück ist üppig, mit braunem Brot, frisch zubereiteten Eiern, Pancakes und frischen Säften – ausgezeichnet! Ein Restaurant gibt es im Hotel nicht, dafür viele Angebote in der Umgebung, die gut zu Fuß erreichbar sind. Die Zimmer sind groß und gepflegt und verfügen entweder über einen Balkon oder eine kleine Terrasse. Außerdem gibt es kostenlosen Kaffee, Tee und Kekse auf den Zimmern. Viele Deutsche steigen hier ab, auch zahlreiche große Reisegruppen. Ich habe den Aufenthalt hier sehr genossen. Die perfekte Gelegenheit, mich vor der nächsten Reise ein wenig zu sortieren! Ich kann dieses Hotel nur empfehlen! Vielen Dank für das Sponsoring!

Doppelzimmer mit Bad je Nacht: 82,00 € / 100,30 $ pro Person, inkl. Frühstück
Einzelzimmer mit Bad je Nacht: 102,00 € / 125,00 $ pro Person, inkl. Frühstück

Weitere Hotelempfehlungen für Swakopmund:

Strand Hotel
Ein wenig luxuriöser und direkt am Strand gelegen. Hier gibt es auch ein Restaurant mit hochwertigen Gerichten.
https://www.strandhotelswakopmund.com

Salty Jackal Backpackers
Für kleinere Reisebudgets ein guter Tipp.
https://www.facebook.com/pg/saltyjackal264

Essen Gehen in Swakopmund:

Cordes & Co.
Guter Kaffe, tolle Kuchen, aber auch wunderbare Salate und leckere Hauptgerichte, außerdem frische Säfte und westliche Speisen. Ein Café, das tagsüber geöffnet ist.
https://www.facebook.com/cordesandco/

Bojos Cafe
Ebenfalls ein Café, das tagsüber geöffnet ist, mit Sitzgelegenheiten an der frischen Luft. Einfache, gesunde und günstige Gerichte.

Krisjans
Und noch ein sympathisches Café, in dem es Burger und Salate mit Avocado, Quinoa und Lachs gibt, außerdem frische Säfte und Kuchen – lecker!

Ort

Swakopmund

Meine Bewertung

5 von 5 Sternen

*Bitte beachte, dass es zu leichten Abweichungen kommen könnte bei den Preisen. Bitte kontaktiere die Hotels/Lodges direkt für näher Information.

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