UGANDA

MEINE REISE

Meine Reisedaten:

13. November – 28. November 2018

Gereiste km:

Flug Berlin -> Entebbe: 6097 km
Entebbe -> 124 km Jinja -> 416 km Moroto -> 200 km Mbale -> 55,5 km Kumi -> 55,5 km Mbale -> 145 km Jinja -> 82 Kampala -> 43,3 km Entebbe
Flug Entebbe -> Antananarivo: 2668 km
Insgesamt: 7220,96 km

Ausgaben:

Hinflug: 397,02  € / 446,34 $
Reisekosten für 15 Tage: €889.41 / $1004.87
Visum: 47,00 € / 50,00 $

Über Uganda:

Hauptstadt: Kampala
Bevölkerung: 42,86 Millionen
Währung: Ugandan Shilling

AUSGABEN

MEINE HOTELS

Papyrus Guesthouse Entebbe

Eine ruhige, flughafennahe Pension in Entebbe mit hübschen Zimmern, die alle über eine eigene Terrasse verfügen. Das Wasser in den Duschen ist schön heiß und hat einen guten Druck, etwas, das man in einfachen Pensionen hier nur selten vorfindet. Die Matratze war bequem, das Bett groß und das Zimmer sauber! Es ist sehr friedlich hier, den ganzen Tag über hört man die Vögel zwitschern. Außerdem gibt es gutes W-Lan, für mich also der perfekte Ort, um in Ruhe zu arbeiten. Während meines Aufenthaltes waren nicht sehr viele Gäste dort, viele übernachten hier nur kurz – wie ich – vor ihrer Abreise oder nach ihrer Ankunft. Die Angestellten sind sehr nett und das Essen war gut, wenn auch teurer als in anderen Teilen von Uganda, insgesamt aber noch völlig im Rahmen. Das Frühstück ist inklusive: Eier, Kartoffeln, Würstchen, Speck, Toast, Butter und Marmelade. Vielen Dank für das Sponsoring! Es war wunderbar!

Info: Ich habe den Pick-up-Service für 17,60 € / 20,00 $ genutzt
Doppelzimmer: 48,00 € / 55,00 $
Doppelzimmer/Garden Room: 57,00 € / 65,00 $
Einzelzimmer: 75,00 € / 85,00 $
Mein Aufenthalt wurde gesponsert. Vielen Dank dafür!

Ort

Entebbe

Meine Bewertung

5 von 5 Sternen

Casa Mia Balida

Ich bin hier zweimal abgestiegen. Das erste Mal hatte ich ein Einzelzimmer für 19,00 € / 22,00 $, das zweite Mal war nur ein teureres Zimmer für 23,00 € / 26,00 $ frei, das allerdings größer war. Ich fand es angenehm, mich etwas mehr ausbreiten zu können. Die Zimmer sind sehr sauber und die Betten bequem, außerdem gibt es eigene Badezimmer. Ich hatte anfangs Probleme mit der Toilettenspülung, bekam diese aber schließlich in den Griff – irgendwann hat man den Dreh raus;). Wie überall, wo ich in Uganda übernachtet habe, war das Wasser heiß, aber der Wasserdruck schwach. Serviert wird hier ein leckeres Frühstück mit gutem Kaffee, Eiern, hausgemachtem Brot, Marmelade und frischem Obst. Der Besitzer ist Italiener, deshalb wird hier italienisch gekocht. Im Angebot sind Pizza, Pasta, Fisch und Fleisch, alles sehr gut, aber meiner Meinung nach auch etwas teuer. In Uganda kann man schon für 2 – 3 € sehr gut essen; hier bezahlt man mehr als das Doppelte. Die Angestellten sind sehr aufmerksam und nett. Insgesamt ein angenehmer Ort, der sein Geld wert ist.

Kleines Einzelzimmer: 19,00 € / 22,00 $ pro Nacht, Frühstück inkl.
Großes Einzelzimmer: 23,00 € / 26,00 $ pro Nacht, Frühstück inkl.

 

Ort

Jinja

Meine Bewertung

4 von 5 Sternen

Kara-Tunga

Ein Campingplatz mit Pension. Draußen stehen große, schöne Zelte, die zwischen 50,00 und 80,00 € / 60,00 und 90,00 $ kosten, die Gästezimmer kosten 12,00 – 18,00 € / 13,00 – 20,00 $. Die Zelte sind neu und geräumig, die Zimmer klein, ein wenig in die Jahre gekommen und auch hier schwächelt der Wasserdruck; für den Preis ist das aber völlig in Ordnung und immerhin hat man ein eigenes Bad. Das einfache Frühstück ist inklusive: Toast, Eier, Obst. Es gibt ein schickes neues Restaurant mit gutem Essen, das Angebot reicht von Pizza bis lokalen Spezialitäten, dazu guter Kaffee und die Preise sind anständig. Ausländer, die in der Gegend arbeiten, treffen sich hier – es gibt nicht gerade viele Ausgehoptionen in Moroto, einer relativ armen Stadt, die aber perfekt ist, wenn man etwas anderes als Berggorillas und die üblichen Safari-Stationen sehen will. Die Kultur der Region Karamoja unterscheidet sich deutlich von der in Süd-Uganda; sie nennen die Gegend hier „Ugandas bestgehütetes Geheimnis“. Mit am besten bei meinem Aufenthalt fand ich die Angestellten und die Touren, die man hier buchen kann, um die Region näher kennenzulernen, inklusive der Karamojong, deren Dorf man besuchen kann. Das Angebot ist vielfältig, auch Bergtouren auf den Moroto werden angeboten. Wer will, kann außerdem – wie ich – eine Nacht im Dorf der Karamojong verbringen. Es ist vielleicht nicht für jeden etwas, es gab einige Überraschungen und ich kann nicht wirklich behaupten, dass ich geschlafen hätte, aber ein Abenteuer und ein Erlebnis war es auf jeden Fall – vor allem, morgens bei Sonnenaufgang aufzustehen und zuzusehen, wie die Männer das Vieh aus dem Dorf auf die Weiden treiben. Das erlebt man nur, wenn man auch im Dorf übernachtet. Ich habe nicht in einer Hütte, sondern in einem Zelt geschlafen, das mein Reiseführer und ich mitgebracht hatten, er selbst stammte aus dem Dorf und baute es mitten im Dorf für mich auf. Im Kara-Tunga habe ich anschließend zwei Nächte verbracht. Vielen Dank an Theo, der mir diese authentische Begegnung mit den Karamajong ermöglicht und meinen Aufenthalt gesponsert hat! Wenn Ihr in Uganda seid, dann reist auf jeden Fall in den Norden! Mehr Infos findet Ihr auf den verlinkten Websites unten!

Ort

Moroto

Meine Bewertung

4 von 5 Sternen

Casa Lodges Mbale

Eine einfache Pension, aber sauber, mit den üblichen Wasserdruckproblemen. (Wo immer ich übernachte, desinfiziere ich als erstes die Toilettensitze und nutze auch nicht die bereitgestellten Flip-Flops. Man kann schließlich nie wissen, wer die schon alles übergestreift hat, dafür kann man sicher davon ausgehen, dass sie nicht desinfiziert wurden – das gilt übrigens für alle Hotels. Deshalb immer ein eigenes Paar Flip-Flops fürs Duschen mitbringen. In einfachen Pensionen dusche ich nie ohne Flip-Flops). Es gibt eine Dachterrasse, auf der man sitzen kann. Abends gibt’s hier kein Licht, ist aber trotzdem schön. Im Restaurant wird eine große Auswahl an Gerichten serviert, die ich in Ordnung fand. Die Portionen sind üppig und man bezahlt 2,50 €/2,80 $ pro Teller. Kaltes Bier ist zwar nicht immer vorrätig, es werden aber keine Mühen gescheut, dieses Problem zu beheben, zur Not bekommt man eben Eis. Allerdings empfehle ich, kein Eis in die Getränke zu geben, wenn man das Wasser aus dem Hahn nicht auch trinken kann. Die Pension hat recht stabiles W-Lan, weshalb ich hier gut arbeiten konnte. Außerdem ist sie zentral gelegen. Ich habe hier zweimal übernachtet.

Beim ersten Mal habe ich über booking.com gebucht und 12,30 € / 14,00 $ bezahlt, beim zweiten Mal habe ich telefonisch reserviert und ein etwas kleineres Zimmer bekommen, das aber auch nur 11,25 € / 12,80 $ gekostet hat.

 

Ort

Mbale

Meine Bewertung

4 von 5 Sternen

Akalabai

Hier fällt mir die Bewertung schwer, denn der Manager der Pension, Robert, half mir auch bei meiner Geschichte am Bisina-See: Er organisierte den Termin für mich, sprang als Übersetzer ein und führte mich zu dem Dorf. Ohne seine Hilfe wäre ich nicht so einfach an diese Geschichte gekommen. Außerdem organisierte er das BodaBoda (Moped-Taxi), das uns dorthin brachte – wir saßen zu dritt darauf, der Fahrer, Robert und ich. All das hat mir viel Zeit und Organisationsstress erspart.
Für normale Touristen sind die Tour-Preise ok, ich für meinen Teil musste allerdings ziemlich feilschen. Man kann hier auf einem Fischerboot mitfahren oder bei den Einheimischen zu Hause essen, alles sehr authentisch und sehenswert. Dafür solltet Ihr ungefähr 30,00 € / 34,00 $ pro Person und Tag kalkulieren, plus Fahrtkosten. Ich war die erste Muzunu (Weiße), die er auf einem BodaBoda mitnahm, normalerweise bucht er ein Auto, was teurer ist. Ich empfehle das BodaBoda. Mit dem Auto erreicht man viele der Dörfer, die ich besucht habe, nicht, weil die Straßen zu schlecht sind und abenteuerlicher ist es auf dem Moped allemal. Robert ist ein netter Mann, der mir viele Infos gab und aushalf wo immer er konnte. Dafür bekommt er von mir eine top Bewertung, auf jeden Fall 5 Punkte!
Leider kann ich dasselbe nicht für die Pension sagen. Robert verlangte zunächst 88,00 € / 100,00 $ für Zimmer, die nicht mehr als 13,00 – 18,00 € / 15,00 – 20,00 $ wert sind. Ich sagte ihm, wie ich das sehe und er zeigte sich verständnisvoll und meinte, dass er das ändern werde. Er machte mir dann einen „guten Preis“ von 25,00 € / 28,00 $. Im ersten Zimmer funktionierte die Toilettenspülung nicht, also wechselte ich das Zimmer. Da war das Bad so verdreckt, dass ich um nochmalige Reinigung bitten musste. Er hat sich mehrmals entschuldigt und ich würde es hier nicht erwähnen, wenn er nicht so viel Geld dafür verlangt hätte. Die Pension liegt 15 Fahrminuten außerhalb von Kumi, der nächsten größeren Stadt, ist also auch nicht zentral gelegen. Das heißt, dass man auch beinahe gezwungen ist, hier zu essen. Ich bekam ein riesiges Mittag- und Abendessen, die ich gar nicht bestellt hatte – genug für vier Personen, Robert aß mit. Ständig wurde noch mehr Essen aufgetischt, ohne, dass mir jemand gesagt hätte, wie viel der Spaß kostet (ich habe ausdrücklich gefragt), bis es vorbei war. Am Ende verlangten sie 8,00 € / 9,00 $. Das klingt nach wenig, aber in Uganda ist das sehr viel Geld – normalerweise bekommt man dafür drei Mahlzeiten. Nach der ersten Mahlzeit sagte ich ihm, dass ich nicht so viel essen wollte. Am nächsten Tag wiederholte sich das Ganze trotzdem. Mir ist bewusst, dass dahinter nur gute Absichten steckten und regulären Touristen fällt so etwas vielleicht nicht auf, ich fand es trotzdem nicht in Ordnung und habe ihm das auch gesagt. Auch in diesem Fall zeigte er viel Verständnis und ich habe den Eindruck, dass sich hier einiges ändern wird. Meldet Euch auf jeden Fall bei Robert, wenn Ihr in Kumi seid, um eine Tour zu buchen – Ihr werdet ein tolles Abenteuer erleben. Was die Pension betrifft: Man kann hier übernachten, ich denke, hier wird es mit der Zeit Veränderungen geben.
Was ich bezahlt habe: 25,00 € / 28,00 $ pro Nacht, Frühstück inklusive
Ort: Kumi
Website <http://www.akalabai.com>
Meine Bewertung: 3 von 5 Sternen

 

Ort

Kumi

Meine Bewertung

3 von 5 Sternen

J-Freigh Hotel

Dieses Hotel habe ich als Ausweichlösung in der letzten Minute auf booking.com gebucht. Es war günstig und sah ok aus. Ich muss gestehen: Die Gegend wirkte nicht sehr sicher auf mich, das Hotel selbst ist aber in Ordnung. Vor dem Tor steht ein Security-Mann, der jedes Auto durchsucht, inklusive Kofferraum. Weil das Hotel so groß ist, rate ich davon ab, Wertgegenstände im Zimmer zu lassen. Die Zimmer waren sauber, ich hatte einen eigenen Balkon mit schöner Aussicht auf Kampala und einen Avocado-Baum vor dem Fenster. Das Frühstück war einfach, aber völlig ausreichend: Nescafé, Omelette, Chapatti und Obst. Abends wollte ich einen Drink nehmen. An der Bar gab es aber nur Bier, außerdem war sie menschenleer – bisschen komisch. Am nächsten Tag habe ich ein Plätzchen gesucht, um vor meinem nächsten Termin noch etwas in Ruhe zu arbeiten. Ich bekam eigens einen Tisch aufgebaut, nachdem die Angestellten mich mit dem Laptop auf dem Schoß in der Lobby gesehen hatten. Insgesamt und überhaupt sind die Menschen in Uganda sehr nett, hilfsbereit und freundlich! Und in dem Hotel kann man problemlos eine Nacht verbringen!

Was ich bezahlt habe: 22,00 € / 25,20 $ pro Nacht, Frühstück inkl.

 

Ort

Kampala

Meine Bewertung

3.5 von 5 Sternen

*Bitte beachte, dass es zu leichten Abweichungen kommen könnte bei den Preisen. Bitte kontaktiere die Hotels/Lodges direkt für näher Information.

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